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Negative Zukunftsprojektion

Was geschieht, wenn man den Aktionismus, der eigentlich ein Problem lösen sollte, einfach einstellt?

Man wird mit der zu dem Problem gehörenden negativen Zukunftsprojektion konfrontiert. Die negative Zukunftsprojektion rückt nun plötzlich sehr stark in den Vordergrund. Es scheint so, als würde die schlimmste mit dem Problem verbundene Befürchtung völlig ungebremst über einen hereinbrechen. Das fühlt sich nicht gut an. Deshalb ein paar Worte zur Erklärung, bevor ich damit fortfahre, wie mit dieser Situation umzugehen ist.

Der Aktionismus hatte - als er noch aktiv war - die negative Zukunftsprojektion in Schach gehalten. Der Aktionismus hat die Illusion erzeugt und aufrechterhalten, man würde an einer Lösung arbeiten, obwohl das aber eigentlich gar nicht stimmte, da der Aktionismus ja nie zu einer Lösung führen würde, sondern das Problem im Gegenteil nur verschärft. (Im Moment ist das nur eine Behauptung, dass der Aktionismus das Problem verschärft. Ich muss erst noch ein paar Grundlagen entwickeln, ehe ich erläutern kann, wieso das so ist.)

Aktionismus hält eine Situation aufrecht, in der die Alarmfunktion der inneren Wahrnehmung unterdrückt wird, obwohl die Realität aber eine ganz andere ist. In dem Moment, wo der Aktionismus eingestellt wird, erfolgt innerhalb der Psyche die Konfrontation mit der Situation so, wie sie eigentlich tatsächlich ist. Es erfolgt die Konfrontation mit den befürchteten Auswirkungen eines Problems für das man keine Lösung hat.

Das ist ein Paradox, das für den rationalen Verstand nur schwer zu erfassen ist:

Den vollständigen Text finden Sie im Buch
nächstes Kapitel: Gefühle, Energie und Blockaden (Erkenntnisprozess)