Erkenntnisprozess

Noch mal zurück zu der Frage, worum es hier eigentlich geht:

Ich hatte von einer Informationsquelle gesprochen, die Informationen liefert, mit deren Hilfe die drängenden Probleme des einzelnen Menschen und auch der Menschheit als Ganzes gelöst werden können. Genauer gesagt handelt es sich um einen psychischen Erkenntnisprozess - um eine Möglichkeit, durch einen bestimmten Gebrauch der eigenen Psyche auf jede Frage von wirklicher persönlicher Bedeutung eine Antwort zu erhalten. Es geht um einen Zugang zu Wissen, das unvorstellbar weit über die gegenwärtigen Möglichkeiten des Menschen hinausgeht. Es ist, als würde man direkt mit seinem Gehirn an eine Bibliothek angeschlossen, die sämtliche Geheimnisse des Universums zu lüften imstande ist. Da ich "das Kind" ja irgendwie nennen muss, wenn ich darüber schreibe, werde ich es einfach "Erkenntnisprozess" nennen.

Wenn man den Erkenntnisprozess die ersten Male bewusst erlebt, dann ist das ein sehr beeindruckendes, singuläres Ereignis. Es erfordert ein bisschen Mut, an den Start zu kommen, dann läuft der Prozess ab und dann ist erst mal wieder Ruhe, bis man sich an den nächsten Start traut. Der Prozess erfordert am Anfang ein bewusstes Initiieren. Wenn man das wiederholt tut, dann weckt das die nicht-rationalen Teile der Psyche auf, die am Anfang aber noch etwas stotternd, ungelenk und ungewohnt arbeiten. Wenn Sie allerdings einmal in Fahrt gekommen sind, dann verbinden sie sich mit dem rationalen Verstand zu einem zunehmend harmonisch zusammenarbeitenden Ganzen und dann wird der Informationsstrom automatisch aktiviert, sobald er gebraucht wird. Es ist, als würde man einen Taschenrechner an einen Supercomputer anschließen, wodurch der Taschenrechner dauerhaften Zugriff auf die gigantischen Informationsspeicher und Rechenleistungen des Supercomputers erhält.

Ich werde in meine Darstellung auch immer wieder einzelne Schnipsel aus Mythologie und Religion einfließen lassen. Die Filmindustrie hat ja in der Mythologie reichlich herumgewildert, um ihre Geschichten zusammenzuschustern und das erweist sich jetzt als echter Vorteil, denn diese Geschichten sind dadurch in den Köpfen fragmentarisch verankert. Was von Mythologie und Religion übrig geblieben ist, würde zwar bei weitem nicht ausreichen, um nur aufgrund dieser Hinweise "den Schatz" zu heben, aber es hilft, die suggestive Gehirnwäsche der wissenschaftlichen Weltsicht ein Stück weit zu durchbrechen und sich an den letzten, müden Rest nicht-rationaler Gehirnfunktion anzudocken, um ihn aus dem Winterschlaf herauszuholen.

"Das Königreich Gottes ist in euch."

Wenn ich von einem "psychischen Erkenntnisprozess" spreche, dann handelt es sich um einen Vorgang INNERHALB der menschlichen Psyche.

Was ich genau jetzt mit diesen Zeilen tue, ist die wichtigste und kritischste Wendung meiner ganzen Darstellung. An dieser Stelle entscheidet sich, wer weiter folgen wird und wer nicht. Es gibt in der Mythologie ein Thema, das die Filmindustrie zum Glück vielfach und in allen Variationen aufgegriffen und ausgeschlachtet hat und auch einige der erfolgreichsten Buchreihen basieren darauf:

In diesem Kapitel geht es um die Pforte. Der Zugang zum Erkenntnisprozess liegt im Inneren der menschlichen Psyche. Genauer gesagt läuft der ganze Erkenntnisprozess im Inneren der menschlichen Psyche ab. Und dieser Erkenntnisprozess führt zu Informationen, die weder als Wahrnehmung über die Sinnesorgane des Menschen noch als "Erkenntnis nur aus sich selbst heraus" vollständig erklärbar sind.

Aber wie kann das sein? Wie können Dinge in den Kopf kommen, die nicht über die Sinnesorgane (Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, taktile Wahrnehmung) hineinkamen? Die Psyche des Menschen steckt im Gehirn und das Gehirn wiederum steckt im Schädel und der Schädel ist eine abgeschlossene Box. Die einzigen Verbindungen der Psyche nach "draußen" sind im Rahmen der wissenschaftlichen Weltsicht die Sinnesorgane des Menschen.

Auch die Wissenschaft hat bemerkt, dass die menschliche Psyche Leistungen vollbringt, die mit den Wahrnehmungen über die Sinnesorgane kaum zu erklären sind. Das hat zu einer weiteren Geschichte im Rahmen der Wissenschaftsideologie geführt: Das "Unterbewusstsein" des Menschen sammelt unbewusst noch unendlich viel mehr Informationen über die Sinnesorgane, als es dem Menschen bewusst ist und das erklärt dann die erstaunlichen Leistungen der Psyche. Aber auch das ist eben nur eine weitere Verschleierung von Unwissen.

Natürlich finden viele Prozesse innerhalb der menschlichen Psyche unterhalb der bewussten Wahrnehmung statt und natürlich gibt es auch unbewusste Wahrnehmungen. Aber diese Tatsachen als Erklärung für alles Nicht-Erklärbare in der menschlichen Psyche heranzuziehen, das ist wieder eine jener Fake-Schlussfolgerungen, mit denen die Wissenschaft verschleiert, dass sie eigentlich nichts weiß.

Die Leistungen der menschlichen Psyche gehen bereits im Zustand der rationalen Isolation schon weit über die reine Verarbeitung von Sinneswahrnehmungen hinaus. Da haben wir aber den Erkenntnisprozess noch gar nicht angeworfen und die nicht-rationalen Teile der Psyche befinden sich noch weitestgehend im Koma.

Wenn die Psyche durch die wiederholte Anwendung des Erkenntnisprozesses nach und nach ihre Funktion umstellt, dann ist man nahezu permanent mit Informationen konfrontiert, die definitiv nicht über die Sinnesorgane kamen und die auch nicht "im Kopf isoliert" entstanden sein können. Es ist, als wäre die menschliche Psyche auf eine weitere, für uns momentan nicht erklärbare Weise mit der Welt um uns herum verbunden - und nicht nur das - sondern als wäre die Psyche darüber hinaus mit etwas verbunden, das sehr weit gehende Hintergrundinformationen über die Welt um uns herum besitzt. Dass wir nicht genau erklären können, wie diese Informationen in den Kopf hineingekommen sind, schmälert den Wert dieser Informationen aber nicht im Geringsten und das ist auch kein Grund, diese Informationen nicht zu nutzen.

nächstes Kapitel: Innere Wahrnehmung (Mythologie)
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