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Der Darwin'sche Trugschluss

Zum Abschluss meiner kleinen Wissenschafts-Demontage möchte ich mir noch Darwin's Evolutionstheorie vornehmen. Sie bildet den zentralen und wichtigsten Teil der Wissenschaftsideologie. Im letzten Kapitel ging es ja bereits um die Grundidee der wissenschaftlichen Weltsicht:

"Das Verhalten der Welt wird von Zufällen und Naturgesetzen bestimmt."

Das bedeutet noch einmal in anderen Worten:

"Es lässt sich alles, was wir in der Welt um uns herum wahrnehmen, auf materielle Prozesse zurückführen, deren Verhalten vollständig durch Naturgesetze und Zufälle erklärt werden kann."

Teilen wir uns "die Welt" mal in Bereiche auf, um ein bisschen mehr Überblick zu bekommen:

  1. "tote" Materie, z.B. Steine, Sand, Wasser, Luft, Zahnbürsten, Computer, Autos usw.
  2. Tier- und Pflanzenwelt
  3. Mensch

Mit dieser Aufteilung wird es ziemlich schnell offensichtlich: Die Grundidee der wissenschaftlichen Weltsicht ist für den Bereich der "toten" Materie plausibel, für die Bereiche 2 und 3 aber nicht. Wir erinnern uns: Ein Naturgesetz ist ein mathematisch exakt beschreibbares Verhalten. Nun könnte man sagen, zumindest für den Bereich 2 (Tier- und Pflanzenwelt) gilt eine andere Art von Gesetzen, die sich eben nicht mathematisch beschreiben lässt, aber für den Menschen? Ist das Verhalten des Menschen ausschließlich von Naturgesetzen und Zufällen bestimmt?

Ein Mensch geht Fußballspielen und unterwirft sich dort den Regeln (Gesetzen) des Fußballs. Dann fährt er mit dem Auto nach Hause und befolgt dabei (mehr oder weniger) die Straßenverkehrsregeln. Er hat also mal eben die Gesetze, die sein Verhalten bestimmen, mit dem Wechsel vom Fußballplatz in den Straßenverkehr komplett ausgewechselt. Zu Hause angekommen, trifft er seine Partnerin, die er liebt. Die wiederum hat in der Zwischenzeit aus ihrer Phantasie heraus ein Bild gemalt.

Diese kleine Ansammlung von Stereotypen reicht sicher aus, um ganz klar zu sehen, dass das Verhalten des Menschen zwar schon auch, aber bei weitem nicht nur von Naturgesetzen und Zufällen bestimmt wird.

Die Grundidee der wissenschaftlichen Weltsicht muss aber ihre Gültigkeit behalten. Und deshalb geht die Wissenschaft davon aus, dass alles Existierende (einschließlich Tier- und Pflanzenwelt und Mensch) aus Materiebausteinen aufgebaut ist, deren Verhalten ausschließlich von Naturgesetzen und Zufall bestimmt ist und sich auch ausschließlich aus Materiebausteinen heraus entwickelt hat, deren Verhalten wiederum ausschließlich von Naturgesetzen und Zufall bestimmt ist.

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Den vollständigen Text finden Sie im Buch
nächstes Kapitel: Sucher (Mythologie)